14
Oktober
2010
Pressemitteilungen

ViPNet OFFICE: VPN-Server nun auch in rein virtueller Form verfügbar

Virtuelle Private Netzwerke (VPN) sind nicht mehr aus dem heutigen Arbeitsleben eines modernen Unternehmens wegzudenken - egal, ob es nur um die einfache Anbindung der Homeworker an die Zentrale geht, wo nur die „Connectivity“ im Vordergrund steht, oder aber um die lückenlose und standortübergreifende Absicherung der kompletten Firmen-Infrastruktur.

Infotecs bietet mit ViPNet OFFICE eine Software an, die für die beliebigsten Szenarien problemlos ein VPN anlegen kann. Innerhalb dieses Systems können alle Mitarbeiter über VoIP telefonieren, Videokonferenzen abhalten oder Informationen aus einem CRM, ERP oder Intranet abrufen.

ViPNet OFFICE besteht aus drei Komponenten. Der Administrator definiert die logische Struktur des ViPNet-Netzwerks zunächst mit dem ViPNet Manager. Der ViPNet Coordinator ist das Kommunikationszentrum und arbeitet als Tunnel-Server, als Proxy für die verschlüsselten Verbindungen aber vor allem als Vermittlungsstelle für die direkten Verbindungen zwischen einzelnen VPN-Objekten. Der ViPNet Client kommt auf den PCs der einzelnen VPN-Teilnehmer als Endbenutzer-Software zum Einsatz. Er beinhaltet einen sicheren Mail-Client, einen verschlüsselten Chat und Dateiaustausch sowie eine persönliche Firewall.

ViPNet Coordinator nun auch in rein virtueller Form

Der ViPNet Coordinator liegt nun auch in rein virtueller Form (http://www.infotecs.biz/german/vcoordinator.htm) vor. Sie erlaubt es, die Server-Komponente ab sofort auch als Virtual Appliance plattformübergreifend einzusetzen.

Der virtuelle Coordinator lässt sich über die VMware Internetplattform „Virtual Appliance Marketplace" (http://www.vmware.com/appliances/directory/cat/0?k=vipnet) herunterladen und problemlos probeweise als Teil des ViPNet OFFICE Paketes auf einer virtuellen Maschine des Anwenders einsetzen. Die Server-Komponente ViPNet Coordinator unterstützte bislang die gängigsten Linux-Distributionen sowie alle Varianten von Microsoft Windows. Der typische Vorteil der Virtualisierung ist, dass es bei der Verwendung der Virtual Appliance keinerlei Kompatibilitätsprobleme mehr gibt. Es ist während der Implementierungsphase nicht einmal nötig, den produktiven Host-Rechner neu zu starten und somit den Betriebsprozess zu unterbrechen.

Die Verwendung des virtuellen Servers erlaubt es natürlich auch, ein neues VPN besonders schnell und kosteneffektiv einzurichten bzw. zu testen, weil es weniger mögliche Fehlerquellen bei der Implementierung gibt und die Beschaffung neuer Host-Rechner entfällt. So können Systemadministratoren, Vertriebspartner und Endbenutzer besser entscheiden, ob die ViPNet Software für sie eine echte Alternative zu einer Hardware-Lösung darstellt. Zu den bekannten Vorteilen virtualisierter Systeme kommt auch noch dieser: Das System lässt sich einfacher warten und in verschiedenen Cloud-Szenarien einsetzen.

Der virtuelle Coordinator stellt eine Virtual Appliance basierend auf einem speziell gehärteten Linux-Betriebssystem und vorinstallierter ViPNet Coordinator Software dar und ist für die gängigen Virtualisierungsplattformen von VMware konzipiert.